

Sie gelten als erfolgreiches Team: Rudolf und Anita Schwarzböck, die seit dem Jahr 2003 das Weingut Schwarzböck gemeinsam bewirtschaften. Auch drückt sich hier die Verbindung von Tradition und Zeitgeist aus. Die Liebe zum Weinbau wird von der Familie seit Jahrhunderten gepflegt. Rudolf Schwarzböck zeichnet für die Weine verantwortlich. Sein Hauptaugenmerk liegt auf den Weingärten, wo die Qualität wächst. Aber auch im Keller müssen alle bestmöglichen qualitätserhaltenden Maßnahmen getroffen werden, um authentische und naturbelassene Weine zu erhalten.
Offenheit, Transparenz und Zugänglichkeit sind Anita Schwarzböck ein großes Anliegen. Sie kümmert sich neben dem Verkauf auch um alle organisatorischen und administrativen Tätigkeiten des Weinguts.
Für ein Weingut, das sich voll und ganz dem Qualitätsgedanken verschrieben hat, sind Offenheit, Transparenz und Zugänglichkeit besonders wichtig. Ein ausgewogener Mix von Tradition und Wertebestand, aber auch das Streben nach Veränderung und Weiterentwicklung sind unser Ziel, um für neue Heraus- und Anforderungen gerüstet zu sein, sich trotzdem dabei aber treu zu bleiben.
Einerseits durch naturnahen, terroirgeprägten Weinbau, was Einblick und Erfahrungin die Abläufe der Natur voraussetzt. Andererseits durch beste Ausstattung im Keller, damit eine schonende Weinwerdung möglich ist: z.B. durch das Nutzen von unterschiedlichen Niveaus im Keller, damit auf Pumpen weitgehend verzichtet werden kann oder durch Temperaturregelung während Gärung und Lagerung.


Aichleiten: Südostlage, von Teils Löss überlagertem kalkigen Sandstein mit Mergel, extrem steinig. Verleiht dem Wein Tiefgang, Finesse und Mineralität.
Hölle: Südlage, kalkiger Sandstein mit Mergel, sehr warm. Durch den warmen Boden jährlich sehr reife Veltlinertrauben, ergibt stark terroir-geprägte Weine.
Sätzen: Ostlage, stellt typische Weinviertler Bodensituation dar: Tiefgründiger Lössboden mit etwas höherem Lehmanteil. Bringt Veltliner mit strahlender Frucht und sehr saftigem Charakter hervor.
Pöcken: Liegt am Rücken auf einem Hochplateau des Bisambergs, Steine treten zu Tage. Eine sonnige, aber nicht zu heiße Lage. Besonders gut geeignet für Riesling, der durch die Bedingungen seine kühle Frucht und aus dem Boden seine Mineralität bezieht. Download Luftbild Hagenbrunn (pdf)
Kirchberg: Sanfter Hügel, Südlage, tiefgründiger Löss- Lehmboden Sonnige Lage in Wien-Stammersdorf, tiefgründiger Löss, der Niederschläge sehr gut speichert und sich schnell erwärmt. Ermöglicht Grünen Veltliner mit enormen Extraktgehalt.
Falkenberg: Osthang am Bisamberg, tiefgründiger, sandiger Lehm, warme Lage. Extraktreich, kräftig, füllig. Download Luftbild Stammersdorf (pdf)
Fürstenberg: Steile Südlage mit einer Hangneigung von über 35 Grad, fast kesselförmig. Sandiger Boden und trocken, der die Reben zu tiefen Wurzeln zwingt. Verleiht dem Wein Eleganz und Finesse. Download Luftbild Enzersfeld (pdf)
Schachern: die sich im östlichen Weinviertel bei Falkenstein befindende Lage ist nach Süden ausgerichtet und wird von einem sandigen Untergrund und einer Lehmauflage mit Löss geprägt. Die Korallenriffe bzw. Kalkkippen in der Landschaft weisen bereits von Weitem auf den hohen Kalkanteil im Boden hin. Das kühlere Klima sorgt für eine spätere Vegetation im Vergleich zu den Hagenbrunner Rieden. Die Weine weisen eine hohe Aromatik, knackige Säure bei niedrigerem Alkoholgehalt auf. Download Luftbild Stützenhofen (pdf)


Unser Stolz ist der modernst ausgestattete Keller, in dem Sorgfalt bei der Weinherstellung als oberstes Gebot gilt. Die ausschließlich von Hand geernteten Trauben werden schonend verarbeitet, sodass Sorten- und Gebietsspezifität voll zur Entfaltung kommen. Die Weißweine werden meist in Edelstahltanks kontrolliert u. gekühlt (zwischen 17 u. 20 Grad) vergoren.
Die fruchtbetonten Rotweine reifen in großen Holzfässern und gebrauchten Barriques um sie beim Ausbau (durch die Sauerstoffzufuhr) zu unterstützen. Die gehaltvollen Rotweine werden in kleinen französischen Eichenfässern mit einem Fassungsvolumen von 300 lt. ausgebaut.
Durch die geschickte Nutzung der unterschiedlichen Niveaus des Kellers kann auf Pumpen weitgehend verzichtet werden. Auf diese Weise wird eine schonende Weinwerdung ermöglicht. Aber der wichtigste Faktor bleibt die Geduld, dem Wein die optimale Zeit zur Reife zu geben.
