Die Geologie
des Gebietes



Als Muttergestein ist Flysch anzutreffen, eine Bodenschicht, die sich aus Sandstein und mehr oder weniger kalkhältigem Tonmergel zusammensetzt. Der Wienerwald und der Bisamberg bilden geologisch eine Einheit, getrennt werden sie durch die Wiener Pforte.

Die Flyschzone besteht aus Ablagerungen, die in der späten Kreidezeit vom Kontinentalrand in die Tiefsee verfrachtet und dort abgelagert wurden und die heute am Kahlenberg und Bisamberg zutage treten. Die Weinstöcke wurzeln in diesen einstigen Tiefseeablagerungen. Zu beachten ist die Rutschanfälligkeit von steilen Hängen in der Flyschzone. Flysch bedeutet „Gestein, das zum Rutschen neigt.“


Löss – eiszeitlicher Flugsand: Während der Eiszeit wurde der Sand von den Flussterrassen im Alpenvorland in die Niederungen geblasen. So erklärt sich die lockere Lagerung und die große Porosität der kalkigen, sandig-schluffigen Ablagerungen. Er ist ein guter Wasserspeicher und versorgt die Reben mit einem ausgewogenen Nährstoffgehalt. Der Lösslehm ist verwitterter, zusammengeschwemmter und ausgelaugter Löss. Er weist stellenweise Kieskörner auf.


Kies, Sand, Ton sind Ablagerungen, die von den reichlich belebten Meeresverhältnissen (riesiges Mündungsgebiet) bis zur Verlandung des Sees im Wiener Becken reicht. Zahlreiche Fossilien zeugen davon. Ein nah gelegenes Beispiel bietet die größte fossile Austernbank der Welt in Stetten.